Private PKW Nutzung für Selbständige und Unternehmer

Berechnen Sie kostenlos, ob sich eine KM-Abrechnung, das Führen eines Fahrtenbuches oder die 1%-Regelung bei Ihrem Wagen lohnt. Optimieren Sie den Geldwerten Vorteil!

Ein Firmenwagen der auch privat genutzt wird, gilt beim Finanzamt als geldwerter Vorteil, der versteuert werden muss. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder führen Sie ein Fahrtenbuch über alle Ihre privaten und dienstlichen Fahrten oder die Privatfahren werden pauschal mit 1% des Bruttolistenneuwagenpreises versteuert (1%-Regelung). Man kann aber einen Wagen privat kaufen und die betrieblich veranlasste Nutzung z.B. über Reisekosten an die Firma berechnen.

Wenn Sie als Angesteller einen Firmenwagen nutzen, können Sie hier schnell und einfach die Auswirkungen auf Ihre Steuer berechnen:

Bruttolistenpreis des Kfz
Einfacher Weg zur Arbeit km
Steuersatz %
Anschaffungspreis des Kfz
Jährliche Kosten
Anteil der privaten Nutzung %
berechnen
Ergebnis bei Anwendung der 1% Regelung
Steuererhöhung pro Jahr
 
Ergebnis bei Anwendung der Fahrtenbuch Regelung
Steuererhöhung pro Jahr

Auch ganz wichtig: Arbeitnehmer dürfen die Pendlerpauschale für den Arbeitsweg als Werbungskosten geltend machen. wenn der geldwerte Vorteil versteuert wurde. Für Dienstsreisen mit dem Firmenwagen, dürfen Arbeitnehmer aber keine Kilometerpauschale absetzen.

Sind Sie Unternehmer oder selbständig, gibt es viele Möglichkeiten, die Gesamtkosten und Liquidität zu optimieren. Nutzen Sie dazu unsere Experten-Rechner.

Oft ist sie 1% Regelung nicht sehr vorteilhaft! Auch können die verschiedenen Finanzierungsformen Barzahlung, Leasing oder Kredit sich positiv oder negativ auf die Steuerlast auswirken. Nutzen Sie unseren Online-Rechner, um die beste Variante herauszufinden! Wichtige Infos finden Sie auch in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die Finanzbehörden

Experten-Rechner starten

In der Berechnung werden die gesamten Kosten verglichen, d.h. die Kosten auf der Firmenseite z.B. durch unterschiedliche Finanzierungen oder AfA. Und gleichzeitig wird die private Steuersituation berechnet, d.h. wie erhöht sich Ihr geldwerter Vorteil? Letztentdlich bekommt man alles im zeitlichen Verlauf dargestellt, da sich die Modelle oft sehr in der Liquidität unterscheiden.

Es werden 3 Finanzierungsalternativen berücksichtigt: Bar-Kauf, Darlehen, Leasing.
Für jede Finanzierungsalternative werden 3 steuerliche Modelle berechnet: 1% Regelung, Fahrtenbuch, Km-Abrechnung. Daraus ergeben sich 9 verschiedene Szenarien, die alle unterschiedliche Aufwirklungen auf Ihre Finanzen haben können.
Die Pauschalbesteuerung von 15% ist nicht berücksichtig, lohnt sich aber vielleicht, wenn der Firmenwagen einen sehr niedrigen Listenpreis hat.

Fahrtenbuch

Da oft das Fahrtenbuch eine günstigere Variante ist, sollten man sich mit den Anforderungen an das Führen eines Fahrtenbuchs vertraut machen. Denn wenn es bei einer späteren Prüfung nicht anerkannt wird, wird ggfs. nachträglich mit der 1% Methode versteuert. Infos zum Fahrtenbuch gibt es bei Wikipedia oder als Zusammenfassung hier.

Bei der Umsatzsteuer wird es kompliziert

Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur Verfügung, den dieser auch für private Fahrten nutzen darf, ist die ein Sachbezug, der der Umsatzsteuer unterliegt. Er muss auch den Anteil der Aufwendungen, die auf die Privatfahrten entfallen, als geldwerten Vorteil auf dem Konto Gehälter und dem Gegenkonto "Verrechnete sonstige Sachbezüge" verbuchen.

Beispiel

Ein Arbeitnehmer bekommt einen Firmenwagen zur Verfügung gestellt, den dieser auch für Privatfahrten und für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen darf. Der Bruttolistenpreis des Firmenwagens beträgt 50.000€. Die Entfernung Wohnung-Arbeitsplatz beträgt 20km. Es soll die pauschale 1-%-Methode verwendet werden.

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